Anika sammelte Erfahrung auf der Deutschen Meisterschaft

erstellt am: Sonntag, 25. März 2018, 12:34 Uhr

Am Wochenende 10./11.3.2018 war es endlich soweit. Anika Potthoff vom Baumberger Turn- und Sportclub 1897 e.V. (BTSC) durfte sich auf der deutschen Meisterschaft der Frauen U21 in Frankfurt an der Oder mit Gegnerinnen in ihrer Gewichtsklasse – 48 Kg aus ganz Deutschland messen. Schon die Anfahrt aus Baumberg war am Samstagmorgen mit 7 Stunden Fahrtzeit ein Erlebnis der besonderen Art. Doch auch diese Zeit ging im vereinseigenen Bus mit Unterstützung ihres Vaters und Trainer Oliver Kandeler vorbei. Im Hotel in Frankfurt konnte sie noch einmal richtig entspannen so dass sie am Sonntagmorgen fit auf der Matte stand. Die große Halle und die Atmosphäre sind bei einer Deutschen Meisterschaft doch irgendwie anders als auf kleinen Turnieren rund um Düsseldorf. Im ersten Kampf stand sie dann gegen die spätere 3. auf der Matte. Helena Grau aus Backnang machte leider kurzen Prozess und so musste Anika hoffen, dass ihre Gegnerin einen weiteren Kampf gewinnt. Doch da hatte sie Glück und so stand sie in der Trostrunde gegen Freya Wendt aus Niedersachsen auf der Matte. Leider konnte Anika auch hier mit der Kraft ihrer Gegnerin nicht mithalten und verlor klar mit Ippon. Dennoch ein tolles Erlebnis mit tollen Kämpfen, und wirklich eine Erfahrung für Anika mehr.
Am Sonntag den 18.3. ging es für manche Baumberger dann auf der Stadtmeisterschaft wieder auf ein kleines Turnier. Hier konnten die jungen unerfahrenen Kämpfer sich ihren Gegnern stellen. In der Altersklasse U10 belegte Benjamin Wolff (-31.8kg) den 3. Platz. In der Altersklasse U13 belegten Leif Schwarz (-50kg) und Maria Gilde (-57kg) jeweils den 1.Platz und Len Schwallenberg (-32kg) wurde siebter. In der Altersklasse U15 belegten Sarah Meyer (-57kg), Nele Potthoff(-52kg) und Nick Kandeler (+66kg) jeweils den 3.Platz. Inder Altersgruppe U18 kam Julia Kochs (-52kg) auf den 1. Platz und Mark-Christian Kürten (-60kg) auf den 5. Platz.

Seine sportliche Laufbahn begann er in seinem Geburtsort Düsseldorf–Urdenbach beim Urdenbacher Turn­verein. Im Jahre 1955 wechselte er zur Turn- und Sportgemeinde 1897, heute BTSC. Schon früh engagierte er sich ehrenamtlich in der Turnabteilung. Er führte von 1957 als Kinderturnwart die Sportjugend, später übernahm er zusätzlich die Funktion des Oberturnwartes. Der Förderung des Kinder- und Jugendsports galt stets sein Hauptaugenmerk. Von 1964 bis 1976 war er als Geschäftsführer im Vorstand tätig. Das Amt des 1. Vorsitzenden hatte er von 1976 bis 1977 inne. Im Jahr 1977 wurde er im Alter von 41 Jahren für seine umfassenden Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt.  Neben seiner Funktion im Vorstand des BTSC-Vorgängervereins, TUS Baumberg war er einer der Gründungsmitglieder des Stadtsportverbandes Monheim, dem er in den siebziger Jahren für fünf Jahre als Vorsitzender vorstand. Auch bei seiner zehnjährigen Tätigkeit von 1969 an, im Stadtrat der Stadt Monheim stand sein Interesse für den Sport im Vordergrund. Zuvor war er fünf Jahre lang sachkundiger Bürger im Kultur- und Sportausschuss. Daneben forcierte er die Städtepartnerschaft mit der Wiener Neustadt, die er häufig besuchte. Für sein ehrenamtliches Engagement erhielt er 1977 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Als Ehrenvorsitzender und als Vorsitzender des Ehrenrates hat dem BTSC zur Verfügung gestanden. Er hat dem Verein dabei stets loyal und engagiert beraten, insbesondere auch in kritischen Situationen wie 1982 und 2009. Sein Hauptaugenmerk galt der Förderung des Kinder- und Jugendsports. Peter Kluth interessierte sich immer für die Belange des Vereins, war mit dem Vorstand und den Mitgliedern des Vereins in ständigen Kontakt. An allen Vereinsaktivitäten hat er aktiv teilgenommen. Für seine Treue zum BTSC erhielt er mehrere Ehrennadeln und Auszeichnungen.
Besonders stolz war er auf die Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren, die durch die unmittelbar anstehende  Eröffnung der Sportanlage am Waldbeerenberg geprägt ist. Auf dieser neuen Sportanlage, die gemeinsam mit dem SFB genutzt werden wird, erhält der BTSC mit Geschäftsstelle, Gruppenraum, anliegender Turnhalle und Sportplatz erstmals einen Mittelpunkt für seine Aktivitäten. Leider ist es ihm nicht mehr vergönnt, an der Einweihung dieses für den BTSC wichtigen Ereignisses teilzunehmen. An Stelle von zugedachter Kranz- und Blumenspenden bat er um eine Spende zugunsten seines Vereins, dem BTSC. Seiner  Lebenspartnerin und seiner Familie spricht der Vorstand, auch im Namen seiner Mitglieder sein aufrichtiges Beileid aus. Wir werden Peter Kluth in ehrenden Andenken bewahren, und werden ihn vermissen.

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